Stand: April 2026. Diese AGB gelten ausschließlich für Geschäfte zwischen Unternehmern im Sinne des § 1 Abs. 1 Z 1 KSchG (B2B). Geschäfte mit Verbrauchern werden gesondert vereinbart.
1. Geltungsbereich
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen Ing. Florian Bogendorfer, MSc. (nachfolgend „Auftragnehmer") und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Kunde") über Webdesign-, Entwicklungs-, Beratungs- und Hosting-Leistungen.
1.2. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
1.3. Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen AGB.
2. Vertragsabschluss & Angebot
2.1. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet.
2.2. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
2.3. Das kostenlose 15-Minuten-Erstgespräch ist unverbindlich und begründet noch keinen Vertrag.
3. Leistungsumfang
3.1. Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem schriftlichen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
3.2. Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung qualifizierter Dritter (Subunternehmer) zu bedienen.
3.3. Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und werden gesondert verrechnet.
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
4.1. Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung.
4.2. Der Kunde versichert, dass er an den überlassenen Inhalten alle erforderlichen Rechte besitzt und stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei.
4.3. Verzögerungen aufgrund verspäteter oder unvollständiger Mitwirkung verlängern vereinbarte Termine entsprechend; Mehraufwand wird nach Aufwand verrechnet.
5. Termine & Lieferfristen
5.1. Vereinbarte Termine sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden.
5.2. Termine verschieben sich angemessen bei Ereignissen höherer Gewalt, behördlichen Maßnahmen, Ausfällen externer Anbieter oder verspäteter Mitwirkung des Kunden.
6. Honorar & Zahlungsbedingungen
6.1. Sämtliche Preise verstehen sich in Euro. Der Auftragnehmer ist derzeit Kleinunternehmer gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG; es wird keine Umsatzsteuer verrechnet.
6.2. Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
6.3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, eine Anzahlung in Höhe von bis zu 50 % des vereinbarten Honorars vor Beginn der Arbeiten zu verlangen.
6.4. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9,2 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 456 UGB sowie Mahn- und Inkassospesen verrechnet.
6.5. Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenforderungen unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
7. Nutzungsrechte & Eigentumsvorbehalt
7.1. Der Auftragnehmer räumt dem Kunden mit vollständiger Bezahlung des Honorars das nicht-ausschließliche, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrecht an den erstellten Werken für den vereinbarten Verwendungszweck ein.
7.2. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Rechte beim Auftragnehmer; eine Nutzung ist bis dahin nicht gestattet.
7.3. Der Auftragnehmer bleibt Urheber der erstellten Werke. Eine Bearbeitung oder Weitergabe der Quellcodes an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.
7.4. Der Auftragnehmer ist berechtigt, das fertige Werk in seiner Referenzliste sowie zu Zwecken der Eigenwerbung zu verwenden, sofern der Kunde nicht ausdrücklich widerspricht.
8. Gewährleistung
8.1. Es gelten die Bestimmungen des österreichischen Gewährleistungsrechts (§§ 922 ff. ABGB) mit folgenden Modifikationen für Geschäfte zwischen Unternehmern:
8.2. Die Gewährleistungsfrist beträgt sechs Monate ab Übergabe.
8.3. Der Kunde hat offensichtliche Mängel binnen einer Woche ab Übergabe, verdeckte Mängel binnen einer Woche ab Entdeckung schriftlich zu rügen (§ 377 UGB), andernfalls sind Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche ausgeschlossen.
8.4. Der Auftragnehmer leistet zunächst nach seiner Wahl Verbesserung oder Austausch. Erst bei deren Fehlschlagen kann der Kunde Preisminderung oder Wandlung verlangen.
8.5. Keine Gewährleistung wird übernommen für Mängel, die durch nachträgliche Änderungen des Kunden, durch unsachgemäße Bedienung, durch externe Schnittstellen oder durch Ausfälle Dritter (Hosting, Domains, externe APIs) entstehen.
9. Haftung
9.1. Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die er oder seine Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
9.2. Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust und Folgeschäden ist ausgeschlossen.
9.3. Die Haftung des Auftragnehmers ist der Höhe nach mit dem Auftragswert des jeweiligen Projekts begrenzt.
9.4. Schadenersatzansprüche verjähren binnen sechs Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, jedenfalls binnen drei Jahren ab dem schädigenden Ereignis.
9.5. Der Kunde ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich.
10. Datenschutz & Vertraulichkeit
10.1. Die Vertragsparteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung aller im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten Informationen.
10.2. Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten gemäß DSGVO und der Datenschutzerklärung. Werden Daten im Auftrag verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab.
11. Stornierung & Vertragsauflösung
11.1. Tritt der Kunde nach Vertragsabschluss ohne wichtigen Grund vom Vertrag zurück, ist der Auftragnehmer berechtigt, das vollständige Honorar zu fordern. Ersparte Aufwendungen werden angerechnet.
11.2. Aus wichtigem Grund können beide Parteien den Vertrag jederzeit schriftlich auflösen. Bereits erbrachte Leistungen sind anteilig zu vergüten.
12. Schlussbestimmungen
12.1. Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.
12.2. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – das sachlich zuständige Gericht in Wien.
12.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
12.4. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform; dies gilt auch für das Abgehen vom Schriftformerfordernis.
